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Umzug

Liebe Leser,

wie Sie vielleicht schon festgestellt haben, bin ich in den letzten Wochen hier nicht mehr sonderlich aktiv gewesen. Das lag teils an Veränderungen im Privatleben, jedoch weit mehr daran, dass der Internetprovider, über den ich „Tonfarbe“ derzeit betreibe, über Monate verweigerte, sich um die langen Ladezeiten und offensichtlichen Serverprobleme zu kümmern.

Ich habe mich deshalb nun, noch einmal, entschlossen, umzuziehen.

Der neue Provider ist ein großer Anbieter, zuverlässig und sicherlich die bessere Wahl und nun für die kommenden drei Jahre mein neues Zuhause in Sachen Bloggen.

Der neue Blog ist frischer gestaltet und liegt mir schon jetzt sehr am Herzen.

Noch mehr würde mich selbstverständlich freuen, Sie würden mich (ein letztes Mal, versprochen) begleiten.

Die neue Adresse: http://susannahwinter.de/

 

Ich hoffe von Herzen, wir sehen uns dort

 

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Nun also doch

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Es ist einer dieser Tage, an denen ich gerne mehr Einfluss hätte, mehr Leute erreichen würde mit dem, was ich schreibe. Wir sehr würde ich mir wünschen, in diesem Moment würden einige ihre Aufmerksamkeit von Trump abwenden und für einen Moment ins eigene Land schauen. Der Bundestag billigt nun doch die Ausweitung von Tests an Demenzkranken. Ich hatte über den Gesetzesentwurf bereits im Juni berichtet:

Damals wurde der Antrag noch abgelehnt, weil einige Abgeordnete diese Idee nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Diese berechtigten Gewissensbisse hat man ihnen nun ganz offensichtlich ausreden können. Ein gewissenloses Gesetz das nun kommen wird. So sich denn nicht breiter Widerstand regt.

Einen „ethischen Tabubruch ohne Not“ nennt es der Tagesspiegel und wird wohl doch ungehört bleiben. http://www.tagesspiegel.de/politik/arzneitests-an-demenzkranken-ein-ethischer-tabubruch-ohne-not/14832674.html

Und führt gleich an, wie infam man den Tag der Abstimmung auf eine Zeit gelegt hat, die garantieren würde, man müsste nicht berechtigte Empörung fürchten:

„Nun hat es Hermann Gröhe gegen alle Widerstände also doch geschafft. Erstens: die Möglichkeiten für Arzneitests an Demenzkranken auszuweiten. Und zweitens: Die ethisch hochbrisante Änderung unter der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle zu halten. Der Tag, an dem das heikle Thema im Bundestag aufgerufen wurde, war just der Tag nach der US-Wahl. Als auch hierzulande keinen politisch groß was anderes interessierte als der unglaubliche Triumph des Donald Trump.“

Und wenn ich mir nun etwas wünschen könnte, es wäre Aufmerksamkeit für dieses Unrecht und nicht für das, worauf ein Großteil der Presse gerade den Fokus lenkt.

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