Welt-Down-Syndrom-Tag trifft auf Welt-Poesie-Tag

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Tja, wie erwartet: Nach dem fulminanten Getöse zum „Wetlfrauentag“ großes Schweigen im Walde zum „Welt-Down-Syndrom-Tag“. Dafür aber hehre Freude über Poesie.

 

Ich dichte mal:
Wir reden gern von „lebenswert“
Wenn wir uns Wein einflößen
Wenn wir in Essen, Trinken schwelgen
Uns gar zu zweit entblößen

Geschwiegen wird, wen wundert es
Alleine dieser Tage
Wenn „lebenswert“ gefordert wird
In Sachen Kinderfrage

Denn was ist schon ein Leben wert
Mit Extra-Chromosomen
Wer Kohle kostet und nicht scheffelt
Gilt hier als schlechtes Omen

Viel Mühe, Arbeit, Kummer Sorgen
Bringt so ein neues Leben
Dabei ist’s doch verantwortlich
Für’s Eltern-Ego-Streben

Und weil man es nicht haben muss
Bring man es über’n Jordan
Und hält’s lieber mit der Reimerei
Für heute und für fortan

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Vielen Dank fürs Teilen

One comment

  1. flurdab says:

    Ich schleiche nun schon seit Tagen um deine Beitrag herum.
    Das Photo ist toll!
    Wie groß ist der Anteil von Trisomy- Betroffenen an der Gesellschaft?
    Er ist verschwindend!
    Schlimm ist der Versuch Kinder mit „Down- Syndrom“ gleich von vor hinein als minderwertig darzustellen.
    Vielleicht sind Sie sogar die besseren Menschen.
    Sie leben zumindest im hier und jetzt. Kein Gedanke an Reichtum in der Zukunft.
    Dafür wird ihre Geburt per Agnostik ausgeschaltet. Ein Triumph der Wissenschaft!
    Grüße

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