Januar 2017

Getrennte Wege – Die SPD und die Arbeitnehmerrechte

Zuerst erschienen auf FischundFleisch.com

strike-1488148_1920

Der Jubel großer Teile der Presse war in dieser Woche kaum zu überhören: Die SPD hat endlich ihren Kanzlerkandidaten. Und es ist nicht Sigmar Gabriel, der noch bis zuletzt die Umfragewerte abwartete und dann einsehen musste, dass dieser Tage wenig so relevant ist, wie Popularität.

Das macht eine altgediente Partei selbstverständlich noch nicht zu Populisten, wenn inhaltliche und personelle Entscheidungen nach Beliebtheitswerten entschieden werden.Und schon gar nicht relevant, da darf man sich sicher sein, war die Frage des Datums der Entscheidung.

Ein Schelm wer glaubt, der Tag sei nicht rein zufällig auf denselben Tag gefallen, an dem das Bundesverfassungsgericht über eine SPD-initiierte, massive Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechtebeschneidung entscheiden sollte. Weiterlesen

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone
Vielen Dank fürs Teilen

Die Geister, die ich rief

rhetoric-1467452

Zuerst erschienen auf Peira.org

Von der Lüge im Politischen – Teil 1

Mal offen, mal unterschwellig: Der Vorwurf, in der Politik und der politikbegleitenden medialen Berichterstattung würde permanent gelogen, ist omnipräsent. Aber auch Medien und Politiker gehen mit dem Vorwurf der Lüge nicht zimperlich um. Der politische Gegner, das Internet, die Umfragen der anderen: Kein Ort, an dem nicht angeblich gelogen würde, dass sich die Balken biegen.

Diese Idee führte dann wohl auch dazu, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort „postfaktisch“ zum Wort des Jahres kürte. Dabei darf „postfaktisch“ als Begriff an sich als „postfaktisch“ angesehen werden, impliziert er doch, es hätte vorher eine „faktische“, also faktentreuere Zeit gegeben. Ein Trugschluss. Hätte es auch zum Unwort eher getaugt, gereicht es in „postfaktischen“ Zeiten jedoch oft, in aller Munde zu sein für Ruhm und Ehr‘. Weiterlesen

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone
Vielen Dank fürs Teilen